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Oma werden ist nicht schwer ...

... Oma sein dagegen sehr - vor allem wird es für die Kollegen schwer. Ich habe seit einigen Monaten eine Kollegin neben mir am Schreibtisch sitzen, die sowieso durch ihr lautes Mundwerk auffällt, was schon echt nervig ist und mich regelmäßig zum Musik hören verdonnert um das laute Mundwerk halbwegs erträglich zu machen.

Seit einigen Wochen ist es nun so, daß sie mit ihren (damals 39) jetzt 40 Jahren Oma geworden ist. Kind 1 hat es der Mama also nachgemacht und hat mal eben - wupp - sich reproduziert ohne sich vielleicht mal zu überlegen ob man mit ca. 20 Jahren das ein oder andere erst noch erlebt im Leben um sich dann irgendwann im reiferen Alter zu binden. Nun, passiert ist passiert, ändern kann man es ja nicht und ist mir grundsätzlich ja mal egal.

ABER, die frischgebackene Oma hat nun angefangen am Rad zu drehen. So wurde zuerst eine neue Brille angeschafft, dann gab es eine neue Frisur und zuletzt ein Piercing. Ob das jetzt besser aussieht lass ich mal dahingestellt, was störend ist macht(e) sich erst mit der Zeit bemerkbar, denn nicht genug der Dinge die da am Äusseren geändert wurden - es mussten auch ALLE anderen um sie herum mit dem neuen Erdenbürger genervt werden. Die Emails mit den Bildern, die ohne meine Aufforderung uns (also auch mir) zugeschickt wurden konnte man ja schnell in das Papierkörbchen schieben und wieder vergessen, so richtig GENERVT hat es aber, daß sie am Tag zig Mal bei ihrer Tochter angerufen hat und sich nach dem Stand erkundigt hat und Erfahrungen ausgetauscht hat und zu Tode beleidigt war, wenn der Nachmittagstreff in der Stadt OHNE ihren Enkelsohn stattfand, herrjeh was war die Oma entäuscht, wenn sie einen Tag den Bengel nicht gesehen hat. Natürlich musste uns in aller Ausführlichkeit erzählt werden, daß nach 2 Tagen des Nicht-Enkel-Sehens er sich doch sooo verändert hätte.
Der Oberhammer war aber der Tag, als sie mit dem vielleicht 3 Monate alten Frischling auch noch telefonieren musste. Hatte ich schon erwähnt, daß wir in einem Großraumbüro arbeiten und die Kollegin eine überdurchschnittlich laute Art an sich hat zu sprechen? Alles lief in einer schmalzigen, überfreundlichen, lauten Wortwahl ab. Aber Oma hat ja nicht nur eine Tochter, nein, es existiert ja Tochter #2 - so ca. 15, 16 Jahre alt. Wortwahl hier: direkt und genervt - und natürlich laut.

Die Bitten doch mal leiser zu sein winkte sie mit einem "Ach, das wird man doch mal dürfen" ab. Fatal, fatal, denn irgendwann musste ja der Gegenschlag kommen. Er kam letzte Woche, Chefin zitierte uns zu einem direkten Gespräch ins Besprechungszimmer und sprach die Dinge an. Aufgrund unserer (dienstlichen) Telefonanrufe würden wir gebeten leiser zu sein -ö und private Telefonate zu unterlassen. Jeder im Raum wusste wer gemeint war und dieses Gespräch hatte Wirkung. Anderthalb Tage sagte die Oma keinen Pieps und diese Woche ist sie komplett krank. Naja, dann kann sie ja ihr Enkelkind zuquatschen - wir geniessen jedenfalls die himmlische Ruhe.
27.2.08 15:50
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ladyofromance / Website (5.3.08 17:35)
mannomannomann, das klingt ja nach einem immensen Aufmerksamkeitsdefizit, was die Gute hat.
Interessant finde ich diesen Kontrast:

einserseits das Erkennen: hups,ich werde älter-->Verjüngungskur mit Friseur und Co, anderseits der "Endlich Oma-Tick"...

Möget ihr zukünftig ohne Kopfschmerzen im Büro arbeiten können!

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